LEGISLATURZIELE der Schulpflege Wehntal
Die Schulpflege Wehntal setzt sich zusammen aus sieben gewählten Mitgliedern. Für die Legislatur 2010-2014 hat sich die neue Schulpflege Wehntal mehrere Legislaturziele gegeben. Diese betreffen einerseits pädagogische Fragen wie die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes und die Angleichung der schulischen Angebote, daneben aber auch administrativ-organisatorische Themen wie reglementarische Einheitlichkeit oder die angestrebte Rollenverteilung zwischen strategischer und operativer Führung. Eine positive Wahrnehmung der neuen Schule Wehntal soll mittels einer proaktiven, lebendigen Informationspolitik erreicht werden.
| 1 UMSETZUNG DES PÄDAGOGISCHEN KONZEPTS |
|---|
| Ziel |
| Die im pädagogischen Konzept der Schule Wehntal in Form von Leitsätzen, Merkmalen und Kompetenzen beschriebenen Entwicklungsziele sind für alle Schulen verbindlich. Die darauf basierenden Projekte müssen in die Schulprogramme aufgenommen und im Laufe der Legislaturperiode geplant und ausgeführt werden. |
| 2 HARMONISIERUNG DER ANGEBOTE |
|---|
| Ziel |
| Auf der Grundlage einer Bestandesaufnahme werden die heutigen Angebote der Schulen soweit wie nötig aufeinander abgestimmt. |
| 3 VERSTÄRKUNG DER ÖFFENTLICHKEITSARBEIT |
|---|
| Ziel |
| Die Schulpflege will in ihrem gesamten Beziehungsfeld ein positives Bild der Schule Wehntal verankern. Zu diesem Beziehungsfeld zählen die Schülerinnen und Schüler, die Lehrpersonen und Mitarbeitenden, die Eltern, die Behörden und öffentlichen Einrichtungen, mit denen die Schule zusammenarbeitet, die Medien und die Bevölkerung. Die Schulpflege betreibt zu diesem Zweck eine offene, lebendige und vorausschauende Informationspolitik die im Corporate Design der Schule Wehntal, in ihrem Webauftritt, in ihren regelmässigen öffentlichen Publikationen (Schulblatt) und Medienbeiträgen, in zielgruppengerechten Auftritten der schulischen Akteure und anderem mehr zum Ausdruck kommt. |
| 4 INKRAFTSETZUNG DER GESCHÄFTSORDNUNG |
|---|
| Ziel |
| Soweit es das Volksschulgesetz zulässt, wird in der Schule Wehntal eine klare Trennung zwischen strategischen und operativen Führungsaufgaben vollzogen. Die strategische Führung obliegt der Schulpflege, die operative den Schulleitungen und der Verwaltungsleitung. Die Details sind in der Geschäftsordnung geregelt, die im Laufe der Legislaturperiode für alle verbindlich in Kraft gesetzt, einheitlich angewendet, kritisch überprüft und schrittweise verbessert wird. |
| 5 EINFÜHRUNG DER ROLLENDEN PLANUNG |
|---|
| Ziel |
Das wichtigste Verfahren der strategischen Steuerung ist die rollende Planung, die folgende Instrumente umfasst:
Die rollende Planung wird im Laufe der Legislaturperiode mittels vereinheitlichter Instrumente angewendet und laufend verbessert. Einen Schwerpunkt bilden die Schulprogramme, in denen die zeitliche Belastung der Lehrpersonen und Mitarbeitenden für die Durchführung der geplanten Projekte der verfügbaren Kapazität gegenübergestellt und mit dieser abgeglichen wird.
|
| 6 KONSOLIDIERUNG DER REGLEMENTE |
|---|
| Ziel |
| An allen Schulen bestehen Reglemente zur Weiterbildung der Lehrpersonen, zur Durchführung von Schulreisen, Exkursionen und Klassenlagern, zur Benützung von Schulräumen und anderem mehr. Grundsätzlich gilt, dass jedes Reglement so lange in Kraft bleibt, bis es auf Beschluss der Schulpflege von einem einheitlichen Reglement der Schule Wehntal abgelöst wird. Die bestehenden Reglemente werden zwecks Konsolidierung systematisch erfasst. Es wird geklärt, welche Reglemente wegfallen, welche vereinheitlicht und welche neu abgefasst werden müssen. Ziel ist es, eine Regelungsdichte zu erreichen, die den Schulen und der Verwaltung einen angemessenen Handlungsspielraum bietet. |

